Beratungskonzept der GGS Millrath

 

 

Leitidee


Die Grundschulzeit ist ein wichtiger Abschnitt auf dem Lebens-/ Lernweg des Kindes. Zu seinem Wohle findet an unserer Schule zu vielfältigen Anlässen und in verschiedenen Situationen Beratung statt.

Wir verstehen Beratung als einen Prozess der vertrauensvollen Zusammenarbeit von Schule und Elternhaus, der einer Orientierung- und Entscheidungsfindung dient. Dieser beginnt bereits vor der Einschulung und wird in den vier Grundschuljahren kontinuierlich weiterentwickelt.



Darüber hinaus ist Beratung ein wichtiger Beitrag zur Entwicklung aller am Prozess des Lehrens und Lernens beteiligten Personen und damit der von Schule insgesamt.




Ziele der Beratung

- eine sinnvolle Schullaufbahn sicherstellen (Einschulung, Übergänge, Schulformwechsel)

- Unterstützung der Eltern/Kinder in schwierigen Lern-/ Lebenssituationen

- Kontakte zu außerschulischen Institutionen anbahnen (Logopädie, Ergotherapie, Schulpsychologe, Kinderpsychologe, Lerninstitute…)

- Konflikte bewältigen (zwischen Schüler-/innen, Schüler-/innen und Lehrer/-innen, Eltern und Lehrer-/innen)

- individuellen Förderbedarf klären (Lerndefizite, LRS, Dyskalkulie, Verbleib in einer Jahrgangsstufe, AOSF-Verfahren, Überspringen einer Jahrgangsstufe,  Hochbegabung)

 

Personen, die in den Beratungsprozess zum Wohle des Kindes einbezogen werden

- Eltern   

- Lehrer-/innen

- Schulleitung

- Beratungslehrerin

- das pädagogische Personal des Betreuungssystems „Grundschule von 8.00 Uhr-13.00 Uhr“

- das pädagogische Personal des Offenen Ganztags

- Erzieher-/innen aus dem Kindergarten

- Lehrer-/innen aus den weiterführenden Schulen

- Vertreter-/innen außerschulischer Instanzen (schulpsychologischer Dienst, Jugendamt,…)

 

Beratung für Eltern als feste Größe in der Schuljahresplanung

Beratungsgespräche für Eltern als fester Bestandteil eines jeden Schuljahres finden in folgendem Rahmen statt:



- Info-Abend für die Eltern der Vierjährigen (Delfin 4, Schulfähigkeits-profil durch die Schulvertreter/-innen, Bericht der Erzieherinnen des Kindergartens über die anstehenden Fördermaßnahmen bis zur Ein-schulung)

- Info-Abend Anfang Oktober für die Eltern der Erstklässler-/innen des Folgejahres

- im Rahmen der Anmeldung der Schulneulinge findet eine Eingangsdia-gnostik statt

- Spielstunde für die Antragskinder als Beobachtungsgrundlage für eine weitere Beratung

- Beratungsgespräche zur weiteren Schullaufbahn (Info-Abend für die Eltern der Viertklässler im November, ausführliches Beratungsgespräch mit der Klassenleitung (Zeitraum: Oktober – Januar) für die Eltern der Viertklässler

- jeweils ein Elternabend zu Beginn eines jeden Halbjahres

- ein Elternsprechtag pro Halbjahr zuzüglich eines Gesprächsangebots in Verbindung mit der Zeugnisausgabe

 

 

Weitere Formen von Beratung an unserer Schule

 
Mit dem Ziel, den Entwicklungsprozess von Schule positiv zu prägen, im Sinne von Dialogfähigkeit, Offenheit und gegenseitiger Wertschätzung nutzen wir zahl-reiche Beratungssituationen:

- zur Mitgestaltung von Schule im Rahmen der Schulmitwirkung (Konferenzen, Fachkonferenzen, Klassenkonferenzen, Schulkonferenzen, Klassenpflegschaft, Schulpflegschaft, Lehrerrat)

- zur Ausbildung (Mentorinnen, die Ausbildungskoordinatorinnen beraten die LAAS)

- für das Kollegium, das einzelne Kollegiumsmitglied (eine Beratungslehrerin steht zur Verfügung)

- in den Jahrgangsstufenteams (regelmäßiger Austausch über anstehende Projekte, Unterrichtsinhalte, Unterrichtsmethoden, „problematische“ Kinder)

 

 

Die Beratungslehrerin als Ansprechpartnerin

 

Mit Beginn des Schuljahres 08/09 hat eine Beratungslehrerin (Frau Bönders) ihre Tätigkeit aufgenommen. Diese sieht ihre Aufgabe darin, Kollegen/Kolleginnen bei der Beratung von Schülerinnen und Schülern sowie Erziehungsberechtigten  bei Lernschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten einzelner Kinder zu unterstützen.

Vorgesehen ist ein Terminrahmen nach Absprache, der Zeit gibt zum wertschätzenden Zuhören, zur Analyse des Ist-Zustandes und zu zukunftsorientierten Zielvereinbarungen.