Leitgedanken
zur Schuleingangsphase
Im
Vordergrund stehen die Förderung des Individuums und die Verhinderung
frühzeitiger Selektion durch eine Erweiterung der Lernmöglichkeiten.
Die
Kinder werden nach ihren Vorkenntnissen und Fähigkeiten möglichst individuell
gefördert, damit sie in ihrer Lerngruppe bleiben und dort individuell
Fortschritte machen können, ohne Wiederholung einer Klasse.
Erlernen von
Akzeptanz, Toleranz und Rücksicht
Alle
Kinder lernen Tag für Tag: jeder ist anders, jeder kann etwas, jeder hat einmal
Hilfe nötig.
Sie
machen immer wieder die Erfahrung: jeder lernt oder arbeitet anders und hat
sein eigenes Tempo.
Mit
zurzeit 20 Stunden führt unsere Sozialpädagogin Frau Helfer in Kleingruppen
Förderung zur phonologischen Bewusstheit, zu mathematischen Grundfertigkeiten
und das Marburger Konzentrationstraining durch. An diesen Gruppen nehmen ca. 4
bis 6 Kinder teil. In einigen Stunden findet Einzelförderung im
Klassenunterricht statt. Zusätzlich werden Förderviertel (siehe Konzept der
OGS) angeboten.
Einmal
pro Woche führt unser Sportlehrer Herr Gensler eine Stunde je Klasse
psychomotorische Förderung in der Sporthalle durch.
Wie wird in den
Klassen der Schuleingangsphase unterrichtet?
Individuelle
Förderung und Diagnostik:
So
genau wie möglich soll dabei der individuelle Lernstand des einzelnen Kindes
festgestellt werden, um seine individuelle Lernentwicklung anzuregen und zu
unterstützen. Die Beobachtungen werden durch unterschiedliche Diagnoseverfahren
unterstützt (mündlich und schriftlich), die schon früh eingesetzt werden, um
die Lernvoraussetzungen jedes Kindes analysieren zu können, z. B. die
Schreibprobe aus der Konfetti-Fibel für die Erstklässler (3mal jährlich), die
Eingangsdiagnostik (Rundgang durch Hörhausen), Kalkulie (für Erst- und
Zweitklässler).
In
den wöchentlichen Teamsitzungen werden für besonders förderungswürdige Kinder
Förderpläne erstellt. Die Zeiträume zur Evaluation sind individuell.
Elterngespräche finden in diesem Zusammenhang auch außerhalb der
Elternsprechtage statt, um außerschulische Förderung anzuregen und zu
unterstützen.
So
kann man Fördermaßnahmen gezielt anwenden und jedes Kind in seiner
individuellen Entwicklung unterstützen.
Raumgestaltung in der
Schuleingangsphase
Sitzkreis
als feste Einrichtung zum Treffen von Absprachen und zum Organisieren
unterschiedliche
Tischanordnungen, die individuelle Arbeitsformen erleichtern
Trennung
der verschiedenen Arbeitsbereiche durch offene Regale, Raumteiler etc.
Wandflächen
zum Präsentieren von Arbeitsergebnissen
Eigentumsfächer
Schultaschenregale
Computer
Bewegungsmöglichkeiten
im Klassenraum mit unterschiedlichen Lernorten
Die
Kinder arbeiten in der Klassengemeinschaft im Kreis oder am Klassentisch, an
verschiedenen Plätzen in Einzel, Partner, oder Gruppenarbeit, in der Lese- oder
Bastelecke.